Disclaimer: Dieser Eintrag bezieht sich auf die Zahlen, welche die Deutsche Fachpresse heute als Fachpresse Statistik 2007 vorgelegt hat - wir berichteten darüber. Nun kann es sein, dass die Methode "Auswertung der Rückläufe' nach meiner Schätzung dürften so um die 30 % (+/- 20 % Abweichung) sein und Hochrechnung auf die Gesamtzahl / Gesamtleistung der Mitglieder dieses völlig schiefe Bild in die Welt setzt, aber ... (Korrekturen willkommen!). Ob hinter der Aufbereitung auch ein wenig Politik und/oder Blindheit steckt, man weiß es nicht ... Was regt mich so auf? (wie gesagt, vielleicht nur ein dummer Rechenfehler)
vergrößern Der Verband meldet für seine Mitglieder einen (hochgerechneten) Gesamtumsatz von 3.075 Millionen Euro. Es sind 123 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (2006), ein Plus von 4, 2 %. Und 65 % diese Umsatzzuwachses wurde mit Print und Event erwirtschaftet. Das ist prima, aber ... Ein Verband der sich auf die Fahnen schreibt "Nur wer sich ändert bleibt sich treu" (so das Motto des nächsten Kongresses der Deutschen Fachpresse) liefert in einem Jahr in dem das Online-Business deutliche Zuwächse (Bitkom, OVK) erwirtschaftet hat, ein Wachstum innerhalb der sog. 'Elektronischen Medien' von insgesamt 26 Mio. Euro ab - ein Wachstum von (nur) 11 %. Wieviel Jahre braucht die deutsche Fachpresse bis sie im Hier und Heute ankommt? Statt zu überholen, wird der Rückstand immer größer. Es sieht so aus, als ob es neue Marktteilnehmer braucht, welche sich dem veränderten Informationsverhalten im Geschäftsleben und den neuen Bedürfnissen annehmen, die Lücke schließen und Wettbewerbsnachteile für die Geschäftswelt zu vermeiden? P.S. Wahrscheinlich sollte ich mich einmal um den neu zu besetzenden Job als Geschäftsführer der Fachpresse bewerben ;-) ... keine Sorge, liebe Frau Sabine Voss, soweit wird es nicht kommen
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